Newsletter - Energieberatung Industrie

eta-Newsletter III/2019

Es ist wieder soweit. Im aktuellen eta-Newsletter III/2019 haben wir spannende Themen aus der Energiewirtschaft für Sie aufbereitet.
Wir hoffen, dass Ihnen dieser Newsletter interessante Ansätze für die technisch/wirtschaftliche Optimierung Ihrer Energiebereitstellung aufzeigen kann.

Viel Spaß beim Lesen


Klärschlammtrocknung - eine wirtschaftlich interessante Möglichkeit

Bedingt durch Ausbringungsbeschränkungen und Grenzwertverschärfungen wird Klärschlamm heute zunehmend verbrannt. Die neuen Anforderungen führen zu vermehrten Aufwendungen für Entwässerung, Trocknung und Transport des Klärschlammes.

Getrockneter Klärschlamm lässt sich einfach transportieren und ist für Verwerter ein willkommenes und CO2-neutrales Brennstoffsubstitut mit hohem Heizwert. Daher sollten energetisch effektive und kostengünstige Konzepte zur Klärschlammtrockung umgesetzt werden.

Ein besonders wirtschaftlicher Projektansatz ist die Klärschlammtrocknung mit Bandtrocknern und zugeordnetem Pellet-Holzvergaser. Pellet-Holzvergaser sind marktverfügbare, etablierte Anlagen, die CO2-neutral Strom und Wärme erzeugen.


weiterlesen


Pelletwerk in Wunsiedel nach ISO 50001 zertifiziert

Wie in unserem letzten Newsletter und in unserem Energie-Blog berichtet, hat die eta Energieberatung GmbH wieder die Planungs- und Umsetzungsphase der Anlage begleitet.


Im gerade fertig gestellten neuen Pelletwerk nutzt die WUN Pellets GmbH die Wärme von drei Erdgas-Blockheizkraftwerken, um die Holzspäne für die Pelletproduktion zu trocknen. Der von den BHKWs erzeugte Strom wird teilweise für die Produktion genutzt und der Rest bedarfsgerecht vermarktet.


Die eta Energieberatung hat auch den Aufbau des Energiemanagementsystems (EnMS) für das Pelletwerks unterstützt und den Zertifizierungsprozess begleitet. Durch die Zertifizierung nach ISO 50001 wurde für die WUN Pellets GmbH die Voraussetzung zur Erstattung von Energiesteuern- und Abgaben geschaffen.


Fragen zur Zertifizierung Ihres Energiemanagementsystems und der Umstellung auf die novellierte ISO 50001:2018 mit verschärften Anforderungen beantwortet Ihnen gerne unser Experte Herr Bernhard Negele.


First-Check-up zur E-Mobilität verlost 

Unser Berater für Elektromobilität (HWK) Herr Wolfgang Nowak und unser Energieexperte Herr Dipl.-Ing. Klaus Rataj referierten bei einer Informationsveranstaltung zur Elektromobilität am 16. Juli 2019 in Pfaffenhofen a.d. Ilm. Die Veranstaltung des Landratsamtes Pfaffenhofen, mit dem Titel „Elektrofahrzeuge – auch für mein Unternehmen interessant?“ war sehr gut besucht.

Als Highlight ​wurden drei First-Check-ups verlost, die vom Landratsamt finanziert werden. Die Gewinner erhalten eine Analyse, ob sich für sie ein Umstieg auf Elektrofahrzeuge lohnt und welche Varianten für sie am günstigsten sind.


Falls Sie Interesse an einem First-Check-up zur E-Mobilität haben, können Sie sich mit Herrn Nowak in Verbindung setzen.


Freistellung von der Energieauditpflicht?

Vielleicht haben Sie die Meldung zur Freistellung vom Energieaudit schon mitbekommen. Die neue Regelung zur Erstellung eines Energieaudits wird wohl eine sogenannte Bagatellgrenze zum Energieverbrauch eines Unternehmens enthalten. Im ersten Entwurf zur Novelle des Energieaudits wurde eine Freistellung von der Auditpflicht bei einem Gesamtenergieverbrauch von bis zu 400.000 kWh pro Jahr beschrieben. Mittlerweile scheint es so, dass die Auditpflicht weiter bestehen bleibt, aber bereits mit ein paar Angaben erfüllt wird. Der Gesamtenergieverbrauch darf eine Bagatellgrenze von 500.000 kWh pro Jahr nicht überschreiten.


Hier finden Sie auf Seite 3 die aktuelle Beschlussempfehlung.


Neues Tool: eta-CO2-Rechner 

Viele Firmen verfolgen mittlerweile das Ziel, den Energieverbrauch ihrer Produktionsstätten mittelfristig CO2-frei zu realisieren. Damit es Ihnen leichter fällt verschiedene Fragestellungen zum Themenkomplex CO2-Minderung  zu beantworten, haben wir unseren CO2-Rechner entwickelt. So können sie ganz einfach eine CO2-Bilanz für Ihren Betrieb erstellen oder die CO2-Einsparungen ermitteln, die sich durch die Substitution eines Energieträgers ergeben.


Hier gehts zum CO2-Rechner.


Aktualisierte Version des eta-Holzrechners online 

Die eta Energieberatung beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Rohstoff und Energieträger Holz. Aus dieser Arbeit heraus haben wir ein hilfreiches Tool entwickelt, das manche von Ihnen ja bereits kennen.

Mit unserem Holzrechner können Sie unterschiedliche Energieholzsortimente ineinander umrechnen, den Energieinhalte verschiedener Holzarten bestimmen oder Richtpreise für bestimmte Holzarten und -sortimente ermitteln.

Diesen Holzrechner haben wir für Sie sowohl inhaltlich als auch grafisch überarbeitet.


Sollten Sie den Holzrechner bereits verwenden, finden Sie unter dem bekannten Link automatisch die neuste Version. Diejenigen, die den Holzrechner erstmalig nutzen finden hier Link zum eta-Holzrechner.


Aktuelles Thema: Dekarbonisierung in der Industrie 

Das Thema „Dekarbonisierung in der Industrie“ wird zunehmend spannender.
Unser Geschäftsführer Herr Dipl.-Ing. Volkmar Schäfer referierte beim C.A.R.M.E.N.-Symposium 2019 „Energie- & Ressourcenwende“ im Fachblock „Dekarbonisierung der Prozesswärme“ zum Vortragsthema „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“.


Der Vortrag ist auf Nachfrage erhältlich. Schicken Sie einfach eine E-Mail an Herrn Volkmar Schäfer.


Hier können Sie sich in unseren Newsletterverteiler eintragenDann erhalten Sie regelmäßig unseren Newsletter-Service.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Sie sind verantwortlich für die Energieversorgung eines großen Unternehmens und Ihre Energiekosten sind Ihnen deutlich zu hoch? Dann sind wir Ihre Energie-Effizienz-Partner.


Laden Sie jetzt den kostenfreien Ratgeber herunter.

Haben Sie noch Fragen zum Newsletter?

Sprechen Sie mich an!

Gerne helfe ich Ihnen weiter bzw. stelle den Kontakt zu dem passenden Experten in unserem Hause her.


Kunden für die wir die Energiekosten deutlich reduzieren konnten

Interquell GmbH


Interquell - Energieberatung Großaitingen Wehringen

Durch die Realisierung einer innovativen Dampferzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung bestehend aus einem konventionellen Dampfkessel mit Mikrogasturbine und Gasturbinen-Abgas-Brenner, Erneuerung der Dampfverteilung mit Reindampferzeuger sowie einer neuen Lüftungsanlage zur Versorgung von Hochhygienebereichen konnten die CO2-Emissionen bilanzierend um fast 20 % reduziert werden.

TE Connectivity AG


TE Connectivity Energieberatung Speyer - Energieberatung Industrie

Allein durch ein Lastmanagement zum Abschalten bestimmter Verbraucher, konnte die Benutzungsstundenzahl nicht zuverlässig auf über 7.000 gesteigert werden. Aus diesem Grund wurde ein Konzept für ein Lastmanagement mit zwei Netzersatzanlagen entwickelt und umgesetzt. Dabei handelte es sich um eine kurzfristige und temporäre Maßnahme mittels Mietaggregate.

MAN Nutzfahrzeuge Deutschland, Österreich und Polen


MAN Nutzfahrzeuge - Energieberatung München Nürnberg Plauen Salzgitter Wien Steyr

Im Rahmen des Projekts konnten Möglichkeiten zur Energieeinsparung im Umfang von 13,5 Mio. Euro pro Jahr aufgezeigt werden. Diese reichen von organisatorischen Maßnahmen bis zu größeren investiven Maßnahmen wie z. B. die Realisierung eines Erdgas-BHKWs. Allein Maßnahmen mit sofortiger oder kurzfristiger Amortisation weisen ein Einsparpotenzial von 6,5 Mio. Euro pro Jahr auf.

Stahlgruber GmbH - Sulzbach-Rosenberg


BHKW - Blockheizkraftwerke -Stahlgruber - Energieberatung Sulzbach-Rosenberg

Es konnte ein Konzept entwickelt werden, das eine Reduzierung des Wärmeeintrags über die Dachfenster, Verbesserungen an den Luftschleiern und eine höhere Kälteleistung vorsieht. Die Wärmeversorgung ist am wirtschaftlichsten durch eine zentrale Erzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung. Die Mehrkosten amortisieren sich gegenüber der getrennten Versorgung in 4,3 Jahren.

Klinikum Garmisch-Partenkirchen


Klinikum Garmisch-Partenkirchen - Energieberatung Garmisch-Partenkirchen

Durch die Untersuchung wurden interessante Ansätze zur Reduzierung der Energiekosten ermittelt. Beispielhaft sei hier der wirtschaftliche Weiterbetrieb des BHKW genannt. Untersucht wurde auch die Verwendung von Biomethan im BHKW. Dies ist aber derzeit sowohl gegenüber dem KWK-Betrieb mit Erdgas, als auch gegenüber der getrennten Erzeugung wirtschaftlich nachteilig.