Energiemanagement-System - Energiedatenmanagement 50001 - Energieberatung Industrie

Einsparungen durch ein Energiemanagementsystem!

Lassen Sie prüfen, ob ein Energiemanagementsystem für Ihr Unternehmen sinnvoll ist. Wenn ja, dann lassen Sie uns gemeinsam unter Einbezug Ihrer Zielsetzungen die richtige Variante und Vorgehensweise finden!

Energiemanagement – Was verbirgt sich dahinter?

Energieeffizienz, EnPI, Stromzähler, Energiepolitik, Energiedatenmanagementsoftware, DIN EN ISO 50001, Zertifizierung, Stromkosteneffizienz, KPI, Testierung, Energieaudit, EDL-G, BesAR nach EEG §63ff, PDCA-Zyklus, Energieeffizienzrichtlinie …Energiemanagement ist zurzeit in aller Munde. Werden Sie zum Thema „Energiemanagement“ auch mit einer schier unerschöpflichen Anzahl von Gesetzen, Normen, Abkürzungen, Stich- und Schlagworten konfrontiert und würden das Thema gerne solide angehen? Wir helfen Ihnen, indem wir Ihnen erläutern, welchen Nutzen Sie durch den Aufbau eines Energiemanagementsystems in Ihrem Betrieb haben. Des Weiteren unterstützen wir Sie dabei, die richtige Wahl zu treffen.

Begriffsdefinitionen

Energiemanagement umfasst die Summe aller Maßnahmen, die geplant und durchgeführt werden, um bei geforderter Leistung einen minimalen Energieeinsatz sicherzustellen.“ – so lautet die Definition nach dem Leitfaden „Energiemanagementsysteme in der Praxis“, der vom Umweltbundesamt UBA und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB veröffentlicht wurde. Unter dem Oberbegriff Energiemanagementsystem tummeln sich unterschiedliche Methoden die sich in ihrem jeweiligen Geltungsbereich zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen oder zur Erstattung von Energiesteuern und -abgaben, ihrer Zielgruppe d. h. der Unternehmensart und -größe sowie ihrer Komplexität teilweise erheblich unterscheiden.

Allen Methoden gemeinsam ist in der Regel eine Energieanalyse in drei Stufen:

  • Bewertung von Energieeinsatz und Energieverbrauch
  • Erfassung der Energieverbraucher (Anlagen und Geräte)
  • Aufzeigen und bewerten von Energiesparpotenzialen

Ein sog. Energiedatenmanagementsystem (EDMS) erleichtert die Ablesung, Auswertung und grafische Darstellung der Messergebnisse und ist ein hilfreiches Werkzeug zur Erstellung der Dokumentation z. B. für das alljährliche Überwachungsaudit eines nach DIN 50001 zertifizierten Energiemanagementsystems. „Energiemanagement ohne Energiedatenmanagement ist wie Autofahren ohne Tacho und Tankuhr“

Wozu brauche ich ein Energiemanagementsystem?

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Energiemanagement für Ihr Unternehmen interessant sein kann:

  • Transparenz hinsichtlich Aufteilung des Energieverbrauchs (Wo sind die Hauptverbraucher, welchen Anteil hat welcher Prozess, wie verändern sich Verbrauchswerte im Lauf der Jahre, Erstellen von Benchmarks, Bilden von Energiekennzahlen …)
  • Systematische Erfassung und Umsetzung von Energieeinsparpotenzialen
  • Steuerentlastungen bei den Energiekosten (z. B. Spitzenausgleich, besondere Ausgleichsregel)

Was ist das richtige System für mein Unternehmen?

Alternatives System

Für das Alternative System nach Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV), das kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes (PG) zur Beantragung des Spitzenausgleichs (Erstattung von Strom- und Energiesteuer) oder der Besonderen Ausgleichsregel zur Erstattung der EEG-Umlage (stromintensive Unternehmen <5 GWh/a) nutzen können, ist diese dreiteilige Energieanalyse in Tabellenform bereits ausreichend. Darüber hinaus sind nur noch eine Erklärung der Geschäftsleitung sowie die jährliche Testierung durch eine akkreditierte Konformitätsbewertungsstelle erforderlich.

Energieaudit

Ein nach DIN EN 16247-1 durchgeführtes Energieaudit ist für KMU eine weitere Möglichkeit die Voraussetzungen zur Beantragung des Spitzenausgleichs zu erfüllen, die jedoch in der Vergangenheit aufgrund des höheren Aufwandes im Vergleich zum Alternativen System nur selten in Anspruch genommen wurde. Diesen höheren Aufwand müssen jedoch seit 2015 alle Nicht-KMU, d.h. Großunternehmen in Kauf nehmen, die nach Artikel 8 der europäischen Energieeffizienzrichtlinie (2012/27/EU, EED) und der deutschen Umsetzung im EDL-G (Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen) verpflichtet sind, spätestens alle vier Jahre ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen.

Umweltmanagementsystem oder ein zertifiziertes Energiemanagementsystem

Alternativ zum Energieaudit konnten Unternehmen bis zum 31.12.2016 gemäß EDL-G auch ein Umweltmanagementsystem nach EMAS oder ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 einführen. Die Einführung und Zertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 ist zudem für alle Großunternehmen (Nicht-KMUs) des produzierenden Gewerbes erforderlich, die in den Genuss des Spitzenausgleichs oder der Besonderen Ausgleichsregel (BesAR) nach §63ff EEG kommen wollen. Mit der DIN EN ISO 50001 wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) mit dem Ziel der Steigerung der Energieeffizienz und letztendlich auch der Senkung der Energiekosten etabliert. Die bereits erwähnte dreiteilige Energieanalyse oder „energetische Bewertung“ ist dabei auch ein wesentlicher Schwerpunkt der 50001. Weitere Bausteine sind organisatorische Regelungen und Maßnahmen, die in den Unternehmensprozess integriert werden wie beispielsweise die Energiepolitik, die Schulung von Mitarbeitern, Organisationsstruktur, Dokumentation und die Kommunikation des Managementsystems.

Messinfrastruktur

Aufbau und Betrieb einer bedarfsgerechten Messinfrastruktur sind sinnvoll zur Kennzahlenbildung, zur energetischen Bewertung allgemein aber auch zum Nachweis und Monitoring von Energieeffizienzmaßnahmen. Ein ein hilfreiches Werkzeug ist das sog. Energiedatenmanagementsystem (EDMS). Dies erleichtert Ablesung, Auswertung und grafische Darstellung und Dokumentation der Messergebnisse. Mit einem auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Messkonzept mit passender EDMS-Software

  • schaffen Sie Verbrauchs- und Kostentransparenz Ihrer Energieträger,
  • weisen Sie die Wirksamkeit von Effizienzmaßnahmen nach und
  • sind Sie auch für zukünftige Anforderung wie den Nachweis der Steigerung der Energiebezogenen Leistung gewappnet.

Ein wesentlicher Bestandteil des zertifizierten Energiemanagementsystems ist ein Benchmarking zur Bildung von Energieleistungskennzahlen (EnPIs, energy performance indicators), auch unter dem Begriff KPIs (key performance indicators) für allgemeine Leistungskennzahlen geläufig. Diese Kennzahlen müssen zur „Überwachung und Messung der energiebezogenen Leistung“ und zum Abgleich mit der „energetischen Ausgangsbasis“ – in der Regel der erstmaligen energetischen Bewertung – gebildet werden. Zukünftig müssen Unternehmen die Verbesserung der Energiebezogenen Leistung nachweisen. Dazu werden als Ergänzung zur DIN EN ISO 50001 neue ISO Standards eingeführt:

  • ISO 50004 „Energiemanagementsysteme – Anleitung zur Einführung, Aufrechterhaltung und Verbesserung eines Energiemanagementsystems“
  • ISO 50006 „Energiemanagementsysteme – Messung der energiebezogenen Leistung unter Nutzung von energetischen Ausgangsbasen (EnB) und Energieleistungskennzahlen (EnPI) – Allgemeine Grundsätze und Leitlinien“
  • ISO 50015 „Energiemanagementsysteme – Messung und Verifizierung der energiebezogenen Leistung von Organisationen – Allgemeine Grundsätze und Anleitung“

Wie unterstützen wir Sie?

Lassen Sie prüfen, ob ein Energiemanagementsystem für Ihr Unternehmen sinnvoll ist. Wenn ja, dann lassen Sie uns gemeinsam unter Einbezug Ihrer Zielesetzungen die richtige Variante und Vorgehensweise finden! Die eta Energieberatung unterstützt das Energieteam Ihres Unternehmens von der Energieanalyse über die Ausarbeitung von Effizienzprojekten bis zur Zertifizierung Ihres Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001.Die eta Energieberatung unterstützt Sie auch beim Aufbau Ihrer Zählerinfrastruktur und bei der Auswahl der geeigneten Energiedatenmanagement-Software. (Flyer EDMS).

Mit einem auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Messkonzept mit passender EDMS-Software

  • schaffen Sie Verbrauchs- und Kostentransparenz Ihrer Energieträger,
  • weisen Sie die Wirksamkeit von Effizienzmaßnahmen nach und
  • wappnen Sie sich auch für zukünftige Anforderung wie den Nachweis der Steigerung der Energiebezogenen Leistung.

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