Erweiterung des Nahwärmenetzes Gräfenberg

Erweiterung des Nahwärmenetzes Gräfenberg

In der Stadt Gräfenberg wurde im Jahr 2003 ein Biomasse-Heizwerk mit dazugehörigem Nahwärmenetz errichtet. Dieses Nahwärmenetz wird aktuell um circa 1.300 Trassenmeter (Trm) Hauptleitung erweitert, sodass über 60 neue Anschlussnehmer mit regenerativer Wärme aus dem bestehenden Biomasse-Heizwerk versorgt werden können.
Durch die Anbindung der Gebäude an das Nahwärmenetz können veraltete und ineffiziente Heizölkessel ersetzt und der Einsatz fossiler Ressourcen reduziert werden. Der Treibhausgas-Ausstoß der Wärmeversorgung wird somit jährlich deutlich gesenkt. Auch im Hinblick auf die CO2-Bepreisung wird ein weiterer Vorteil der erneuerbaren Nahwärmeversorgung gegenüber fossilen Einzelheizungen ersichtlich.

Eckdaten zum Projekt

Kommunalunternehmen Gräfenberg

Das Kommunalunternehmen Gräfenberg ist eine Einrichtung der Stadt Gräfenberg.

Branche

Kommunen und öffentliche Einrichtungen

Projektstandort

Stadt Gräfenberg

Zielgruppe

Kommunen und öffentliche Einrichtungen mit Wärmenetzen

Schlagworte

Nahwärmenetz, Fernwärmenetz, Biomasse-Heizwerk, Wärmeverteilung, CO2-Einsparung, Wärmeverbund, Bürgernetz, Planung, Ausschreibung, Genehmigung, Hack-schnitzel

Erweiterung Nahwärmenetz Gräfenberg

Kundennutzen

Planung, Beratung und Bau eines CO2-neutralen Nahwärmeverbunds

Aktueller Stand

Zum jetzigen Zeitpunkt befindet sich das Projekt zur regenerativen Nahwärmeerweiterung in Gräfenberg in der Bauphase. Die eta Energieberatung übernimmt hierfür die Bauoberleitung (LPH 8) und die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung. Die Realisierung des Projekts erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Mit den Bauarbeiten wurde im April 2021 begonnen, die Fertigstellung ist Ende Juni 2022 vorgesehen.

Aktuell werden sowohl Tiefbau- als auch Rohrleitungsbauarbeiten durchgeführt. Als Rohrsystem werden KMR-Rohre verbaut. Dies sind vorisolierte starre Kunststoff-Verbundmantelrohre mit einem Mediumrohr aus Stahl. Die Wärmeübertragung erfolgt in den jeweiligen Gebäuden der Wärmeabnehmer indirekt mithilfe von Hausübergabestationen.

Im aktuellen Bauabschnitt wird das Wohngebiet nahe dem Schulzentrum mit Nahwärme erschlossen. Im nächsten Jahr wird die Leitung weiter in Richtung Altstadt und Marktplatz verlegt.

Wir helfen Ihnen bei der Realisierung Ihrer Konzepte

Gerne beraten wir Sie bei der Lösung Ihrer Fragestellungen zur Nutzung von Biomasse und zur Planung bzw. Optimierung von Nah-/Fernwärmenetzen.

 

Wir finden auch für Sie die maßgeschneiderte Lösung.

 

Wir erstellen Ihnen ein Konzept, das wir dann gemeinsam mit Ihnen umsetzen.


Felix Färber 

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