Borgers

Es wurden verschiedene Maßnahmen zur Optimierung der Dämmung im Dampf- und Kondensatnetz (z. B. Matratzendämmung für Dampf- und Thermoölarmaturen) erarbeitet und wirtschaftlich bewertet. Ein Maßnahmenkatalog mit Investitionen, Einsparungen und Amortisationszeiten wurde erstellt.

Grundfos

Für das Werk in Wahlstedt wurde ein innovatives Wärme- und Kältekonzept erarbeitete. Die Umsetzung des Wärmekonzeptes führt zu Einsparungen von bis zu 180.000 Euro pro Jahr und enthält Maßnahmen wie z. B. die Nachdämmung des Wärmeverteilnetzes, die Einbindung alternativer Brennstoffe oder die Umsetzung von Maßnahmen zur Sommerabschaltung des Wärmeverteilnetzes.

MAN Nutzfahrzeuge

Es konnten Möglichkeiten zur Energieeinsparung im Umfang von 13,5 Mio. Euro pro Jahr aufgezeigt werden. Diese reichen von organisatorischen Maßnahmen bis zu größeren investiven Maßnahmen wie z.B. die Realisierung eines Erdgas-BHKWs. Allein Maßnahmen mit sofortiger oder kurzfristiger Amortisation weisen ein Einsparpotenzial von 6,5 Mio. Euro pro Jahr auf.

Rotkreuzklinikum München

Durch die Untersuchung wurden interessante Ansätze zur Reduzierung der Energiekosten ermittelt. So wurde beispielsweise empfohlen, die Sterilisation auf Fremddampfversorgung umzustellen. Der Einsatz eines BHKWs ist wirtschaftlich. Dadurch lassen sich auch die Netzersatzstromkapazitäten erweitern. Dükerkälte ist aber für das Rotkreuzklinikum unwirtschaftlich.

Stahlgruber

Es wurden die energetischen Schwachstellen analysiert und Lösungsansätze vorgeschlagen. So konnte ein Konzept entwickelt werden, das eine Reduzierung des Wärmeeintrags über die Dachfenster, Verbesserungen an den Luftschleiern und eine höhere Kälteleistung vorsieht. Die Wärmeversorgung ist am wirtschaftlichsten durch eine zentrale Erzeugung mit KWK zu realisieren.

Interquell

Durch die Realisierung einer innovativen Dampferzeugung mit KWK, bestehend aus einem konventionellen Dampfkessel mit Mikrogasturbine und Gasturbinen-Abgas-Brenner, Erneuerung der Dampfverteilung mit Reindampferzeuger sowie einer neuen Lüftungsanlage zur Versorgung von Hochhygienebereichen konnten die CO2-Emissionen um fast 20 % reduziert werden.

Klinikum Garmisch-Partenkirchen

Bei der Analyse des bestehenden BHKWs ergab sich, dass der Betrieb des Erdgas-BHKWs weiterhin wirtschaftlich ist. Die Verwendung von Biomethan wäre ökologisch sinnvoll, ist aber derzeit nicht wirtschaftlich. Die Erzeugung von Kälte aus dem Absorber ist nur zu empfehlen, wenn die Wärme aus dem BHKW kommt. Zudem wurde eine Strom-/Erdgasausschreibung durchgeführt.