Entlastungstatbestände auf den Prüfstand

Unternehmen des produzierenden Gewerbes können ihre Strom- und Energiesteuerlast reduzieren, wenn sie Entlastungsanträge bei ihrem Hauptzollamt stellen. Beim sog. Spitzenausgleich, bei dem die Entlastung von Rentenversicherungsbeiträgen eine Rolle spielt, muss das Unternehmen mit einem Energiemanagementsystem nachweisen, dass es sich um nachhaltige Effizienzsteigerungen bemüht. Der Spitzenausgleich ist nur möglich, wenn jährlich bundesweit eine definierte Effizienzsteigerung nachgewiesen und die Erreichung des Zielwertes im Bundesanzeiger veröffentlichet wird. Daneben bestehen eine Vielzahl von zum Teil sehr komplexen energiebezogenen Privilegien, wovon die besondere Ausgleichsregelung die wohl Bekannteste ist.

Nun stellt das Bundesfinanzministerium die Entlastungstatbestände auf den Prüfstand und hat dazu ein Forschungsvorhaben veröffentlicht. U. a. sollen die beiden o. g. Entlastungen (§§ 9b, 10 StromStG sowie §§ 54, 55 EnergieStG) ab dem Jahr 2023 neu geregelt werden, d. h. die Verknüpfung dieser Verbrauchssteuer-Entlastungen mit anderen energiewirtschaftliche Privilegien (Besondere Ausgleichsregelung, BEHG-Carbon-Leakage und Strompreiskompensation) werden in Gänze untersucht und zwar unter dem Leitgedanken von Energieeinsparung und Klimaschutz. 

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Andreas Schmid

Ausgewählte Projekte

Für diese Industriebetriebe konnten wir die Energiekosten deutlich reduzieren und so erhebliche Einsparungen erzielen. Dies war entweder durch Steuerbefreiungen, Rückerstattungen oder einen günstigen Energieeinkauf möglich. Oftmals auch durch ein Bündel aus verschiedenen Maßnahmen.

Bayerische Milchindustrie

Bayerische Milchindustrie

Die Bayerische Milchindustrie ist mit zahlreichen Produktionsstandorten in Bayern vertreten. An einigen Standorten erfüllt sie die Voraussetzungen, um ein individuelles Netzentgelt mit dem Netzbetreiber vereinbaren zu können.

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Borgers - Energieberatung Madrid

Borgers

Es wurden verschiedene Maßnahmen zur Optimierung der Dämmung im Dampf- und Kondensatnetz (z. B. Matratzendämmung für Dampf- und Thermoölarmaturen) erarbeitet und wirtschaftlich bewertet. Ein Maßnahmenkatalog mit Investitionen, Einsparungen und Amortisationszeiten wurde erstellt.

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Deutsches Museum - Energieberatung München

Deutsches Museum

Bei der durchgeführten Untersuchung der Energiebezugskonditionen wurde festgestellt, dass der Anschlusswert bei der Fernwärme deutlich zu hoch war. Durch eine Absenkung der Verrechnungsleistung konnten die Leistungskosten beim Fernwärmebezug um rund 15 % reduziert werden.

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Deutz Power Systems - Energieberatung Mannheim

Deutz

Die Untersuchung hat ergeben, dass sich allein durch Maßnahmen zur Wärmeauskopplung im Prüfstandsbetrieb jährlich mehrere Millionen Euro an Mineralölsteuer einsparen lassen. Des Weiteren können dadurch auch Wärme- und Strombezugskosten in erheblichem Umfang reduziert werden. Die Investitionen zur Wärmeauskopplung sind demgegenüber relativ gering.

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Interquell - Energieberatung Großaitingen Wehringen

Interquell

Durch die Realisierung einer innovativen Dampferzeugung mit KWK, bestehend aus einem konventionellen Dampfkessel mit Mikrogasturbine und Gasturbinen-Abgas-Brenner, Erneuerung der Dampfverteilung mit Reindampferzeuger sowie einer neuen Lüftungsanlage zur Versorgung von Hochhygienebereichen konnten die CO2-Emissionen um fast 20 % reduziert werden.

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