Neues Flüssiggasterminal in Brunsbüttel geplant

Anfang März 2022 haben die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Gasunie (niederländischer Staatsunternehmen) und RWE (Energieversorger) ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Errichtung eines LNG-Terminals in Brunsbüttel unterzeichnet. 
Als Betreiberin des LNG-Terminals soll die Gasunie fungieren. Die Anteile sind wie folgt verteilt: Gasunie 40 %, RWE 10 % und die KfW 50 %.


Erhöhung der Versorgungssicherheit 

Insgesamt 36 Flüssiggasterminals gibt es bislang in Europa (Stand Januar 2020), deren sogenannte Regasifizierungskapazität liegt insgesamt bei ca. 241 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. 
Damit können etwa 50 % des jährlichen Erdgasverbrauchs der EU gedeckt werden.

KfW, Gasunie und RWE haben ein Memorandum of Understanding zur Errichtung eines LNG-Terminals in Brunsbüttel unterzeichnet. Das Terminal soll eine Regasifizierungskapazität von 8 Mrd. m³ pro Jahr haben. Das entspricht ca. 9 % des deutschen Erdgasverbrauchs im Jahr 2020 (ca. 87 Mrd. m³).

Begründet wird der geplante Bau des LNG-Terminals mit der Erhöhung der Versorgungssicherheit durch Diversifizierung der Bezugsquellen und Arten.

Warum ein neues Terminal? Die LNG-Kapazitäten in anderen EU-Ländern reichen bei hoher Nachfrage nicht aus, um Deutschland mitzuversorgen. Zudem ist es bislang nicht gelungen, insbesondere die spanischen LNG-Kapazitäten anzubinden. Eine kurzfristige Lösung zeichnet sich hier also nicht ab.

Es gibt Überlegungen für ein weiteres LNG-Terminal, das in etwa gleiche Regasifizierungskapazität haben könnte.

Der Aufbau eines LNG-Terminals (Brunsbüttel) etwa 3 bis 4 Jahre dauern, plus der Zeit für das Genehmigungsverfahren.

Ein Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität

In einer zweiten Stufe soll das LNG-Terminal umgerüstet werden. Statt Flüssiggas sollen dann grüner Wasserstoff und andere Produkte, wie zum Beispiel grüne Wasserstoffderivate angelandet werden.

Dies soll helfen, das deutsche Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 zu verwirklichen.

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Andreas Reichel

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