Novellierung Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft

Das BMWi hat eine novellierte Richtlinie zur Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) veröffentlicht. Wesentliche Neuerung darin ist einerseits die Erweiterung des Moduls 4 um den Fördertatbestand der Ressourceneffizienz und andererseits die Erweiterung des Programms um ein fünftes Modul „Transformationskonzepte“.

EEW-Anpassungen ab November 2021

Folgende Anpassungen wurden in der Richtlinien-Novellierung vorgenommen:

  • Erweiterung Modul 4 „Energie- und ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen“ um den Bereich Ressourceneffizienz; eine umfangreiche CO2-Faktorenliste für verschiedene Stoffe wurde zur Verfügung gestellt
  • Neues Modul 5 „Transformationskonzepte“: Unterstützung bei der Planung und Umsetzung der Unternehmenstransformation hin zur Treibhausgasneutralität
  • Erhöhung des maximalen Förderbetrages in den Modulen 2 bis 4 auf 15. Mio. € je Vorhaben
  • Erhöhung des „Förderdeckels“ für KMU in Modul 4 auf 900 € pro eingesparter Tonne CO2
  • Einführung eines Bonus für Maßnahmen zur ausserbetrieblichen Abwärmenutzung in Modul 4 

Wer profitiert von den Anpassungen im Programm EEW?

Durch die Erhöhung des Förderdeckels für kleine und mittlere Unternehmen können insbesondere diese Betriebe von der novellierten Förderrichtlinie EEW profitieren. Doch auch große Unternehmen können die neuen Fördertatbestände „Ressourceneffizienz“ und „Transformationskonzepte“ nutzen und partizipieren an der Erhöhung des maximalen Förderbetrages.

Fördermittel nutzen

Sie möchten Energieeffizienzmaßnahmen in Ihrem Unternehmen umsetzen oder wollen die Transformation hin zur Treibhausgasneutralität gestalten? Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrem Vorhaben technisch und im Hinblick auf die Nutzung von Fördergeldern.

So können wir Sie unterstützen

  • Orientierungsberatung zum Thema Fördermittel (Fördermittelberatung)
  • individuelle und projektbezogene Fördermittelrecherche
  • Fördermittelbeantragung
  • Erstellung von Einsparkonzepten
  • Erstellung von Transformationskonzepten und CO2-Roadmaps

Werden Sie aktiv!

Es gibt vieles, das Sie jetzt anpacken können.

Erhöhten Energiepreisen lässt sich durch eine Verbrauchsreduzierung entgegenwirken. Durch effiziente Technologien sparen Sie Energiekosten und Sie können sich diese Investitionen vielfach auch vom Staat fördern lassen. Sprechen Sie unsere Experten an.

Ein weitere Ansatz ist die Reduzierung der Energienebenkosten.  Viele energieintensive Unternehmen zahlen z. B. individuelle Netzentgelte. Lassen Sie prüfen, inwieweit auch Sie zusätzlich zur EEG-Umlagen-Senkung von reduzierten Netznebenkosten profitieren können. 

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt ein Konzept zur CO2-Reduktion/CO2-Neutralität zu erstellen. Wir helfen Ihnen den Carbon-Footprint Ihres Betriebs/Produkts zu ermitteln und durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren. Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir Ihre individuelle Roadmap zur CO2-neutralen Produktion, damit Sie Ihre Klimaziele schnell und effizient erreichen.

Wir helfen Ihnen, die richtigen Förder-programme für Ihr Projekt zu finden!

Gerne analysieren wir, welche Möglichkeiten Sie haben, die Wirtschaftlichkeit Ihrer energietechnischen Vorhaben durch die Nutzung von Förderprogrammen zu steigern.

Auch für Sie finden wir die maßgeschneiderte Lösung.


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Kathrin Merkert

Ausgewählte Projekte

Bei diesen Projekten haben wir neben der technischen Konzeption und Umsetzung auch Fördermittel für unsere Kunden akquiriert.

Biomasse-Heizwerk auf Schloss Lauterbach - Fördermittelmanagement

Biomasse-HW Schloss Lauterbach

In Schloss Lauterbach, das sich seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Familie von Hundt befindet, wurde die in die Jahre gekommene Ölheizung durch eine Hackschnitzelheizung ersetzt. Auch ein benachbartes Wohnhaus wird darüber mit Wärme versorgt. Die eta Energieberatung wurde mit der Planung der Hackschnitzelheizung mit angeschlossenem Nahwärmenetz beauftragt.

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Biomasseheizwerk in Energiecontainer

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Die Optimierung der Wärmeversorgung des Kreisbauhofs Neuses, durch ein Biomasseheizwerk, führt zu einer erheblichen Einsparung der CO2-Emissionen. Dies wurde durch die Umstellung der Wärmeversorgung auf eine zentrale Biomasse-Nahwärmeversorgung (Landschaftspflegematerial als Brennstoff) in Kombination mit weiteren, gering investiven Maßnahmen erreicht.

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Im Rahmen der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsstrategie strebt die Danone GmbH am Standort Ochsenfurt eine Erneuerung ihrer Energieerzeugung an. Ziel ist eine CO2-neutale Energieversorgung des Werks mit Warmwasser, Dampf und Strom.

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