Fördermittelrecherche Planegg

Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit eines Projekts ist auch der rechtzeitige Einbezug möglicher Förderprogramme. Deshalb wurde für die Gemeinde Planegg eine Fördermittelrecherche zur geplanten Machbarkeitsuntersuchung durchgeführt.

Die Gemeinde Planegg plant ist im Rahmen einer Machbarkeitsuntersuchung zu prüfen, ob und unter welchen Randbedingungen die Kiesgrube „Martinsrieder Feld“ als Erdbecken-Wärmespeicher genutzt werden kann. Zudem sollen in der Machbarkeitsstudie weitere Wärmequellen analysiert werden und ob sich deren Nutzung sowie die Realisierung eines solchen innovativen Wärmespeichers gegenseitig ergänzen. Weitere Punkte der Untersuchung sind die Dimensionierung eines Wärmenetzes bzw. welche Ausbaustufen hierfür notwendig wären. Für die Bewertung des Gesamtprojekts ist auch die Wärmeabnahme vor Ort zu überprüfen und zu berücksichtigen.

Leistungsumfang

Folgende Punkte sollte die Fördermittelrecherche dabei auf jeden Fall umfassen:

  • Förderoptionen/Förderfähigkeit
  • Rahmenbedingungen der Antragstellung
  • Dauer zur Erstellung der Machbarkeitsstudie
  • Kosten für die Machbarkeitsstudie

Nutzen auch Sie Fördermittel zur Projektumsetzung!

In Anlehnung an die gesetzten Klimaschutzziele werden von Bund, Ländern und Kommunen immer mehr Förderprogramme aufgelegt, um Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Träger bei der Umsetzung ihrer Energieprojekte finanziell zu unterstützen.

Bestehende Programme umfassen beispielsweise neben Investitionszuschüssen für effiziente Anlagentechnik sowie Forschungs- oder Entwicklungsvorhaben auch die Ausarbeitung von Machbarkeitsstudien oder Quartierskonzepten. Darüber hinaus bieten zahlreiche Fördermittelgeber Gelder in Form von Kreditvarianten mit günstigen Zinskonditionen an.

Eine solche „Finanzspritze“ kann beispielsweise für manche Unternehmen ausschlaggebend sein, um interne Ideen zur Einsparung von CO2-Emissionen verwirklichen zu können. Die Recherche zu geeigneten Förderprogrammen erweist sich oft als umfangreich. Insbesondere die unterschiedlichen Fördervoraussetzungen in den jeweiligen Richtlinien und Merkblättern stellen Interessenten schnell vor einen  „Förderdschungel“.

So können auch Sie profitieren

Ziel einer Fördermittelrecherche ist es, das für das jeweilige Projekt am besten geeignete Förderprogramm zu ermitteln und eine Abschätzung bzgl. Kosten, Umfang und Zeitdauer der „Maßnahmenumsetzung“ zu treffen.

Durch die Bearbeitung zahlreicher Projekte zur Fördermittelrecherche verfügt die eta Energieberatung über einen großen Erfahrungsschatz zu den aktuellen Förderprogrammen im Energie- und Klimaschutzbereich. Das ermöglicht Ihnen eine enorme Einsparung an Zeit zur Eigenrecherche. Der regelmäßige Kontakt mit Fördermittelgebern bietet eine stabile Basis um Detailfragen für Sie vor oder auch während einer Antragstellung zu klären.

Unsere Fördermittelexperten nehmen regelmäßig an Fortbildungen, Workshops und Schulung teil. Das gibt Ihnen Sicherheit bezüglich Aktualität bestehender sowie neuer Förderprogramme.

Unser Ansatz - Ihr Nutzen

Die der Projektanfrage entsprechenden Förderprogramme werden recherchiert und auf Laufzeiten, Termine, Definitionen, Kumulierbarkeit und Konditionen geprüft. Sie erhalten konkrete Informationen zu den jeweiligen Förderschwerpunkten, Zuschusshöhen und Förderbedingungen.

Aufbauend auf der Fördermittelrecherche werden die Vor- und Nachteile der in Frage kommenden Förderprogramme gegenübergestellt und eine Empfehlung ausgesprochen.

Mit Hilfe einer Projektbeschreibung wird eine erste Voranfrage bei den Fördermittelgebern bzgl. der Förderfähigkeit des Projektes eingeholt.

Bei Bedarf kann die Projektbeschreibung auf eine detaillierte Projektskizze zur Antragseinreichung erweitert werden; bei einigen Förderprogrammen im zweistufigen Antragsverfahren ist das gefordert.

Hinweis: Auskünfte zu Projektanfragen sind weder in mündlicher noch in schriftlicher Form seitens des Fördermittelgebers bindend – eine verbindliche Aussage zu Förderfähigkeit und -höhe erhält man nur durch formgerechte Antragstellung.

Ihr Ergebnis

Die Ergebnisse der Fördermittelrecherche können in unterschiedlichster Form dargestellt werden. Entscheidend sind hier der Kundenwunsch und die weitere Verwendung.

Eine mögliche Darstellung der Rechercheergebnisse ist z. B. in Form einer tabellarischen Übersicht. Hier werden die Informationen zu den einzelnen Programmen in einer Tabelle gegenübergestellt, sodass diese auf Anhieb verglichen werden können.

Eine weitere Möglichkeit ist die Ausarbeitung der Ergebnisse in Form einer Präsentation, die z. B. im Stadtrat Verwendung finden kann.

Auch eine ausführliche Machbarkeitsstudie ist möglich.

Hilfreich für die Kunden ist aber fast immer ein farbliches Bewertungssystem für die Ergebnisse, sodass eine schnelle und einfache Einordnung möglich ist, ob ein Programm geeignet ist oder nicht.

Den Überblick über die verschiedenen Förderprogramme sowie deren Neuerungen, Änderungen und Erweiterungen zu behalten, kann sich als zeitaufwändig und komplex herausstellen.
Wir unterstützen Sie mit unserem fundierten Wissen im Bereich der Fördermittel, sodass Sie die Zeit für Ihre Projektumsetzung nutzen können.

Saskia Kothe
eta-Expertin für Fördermittel

eta-Expertin Frau Saskia Kothe

Vorgehensweise

  1. 1
    In Abstimmung mit den Auftraggeber werden die geeignet erscheinenden Förderprogramme sowie der Umfang der Ausarbeitung festgelegt.
  2. 2
    Die Förderfähigkeit des Projekts wird für die jeweiligen Förderprogramme überprüft. Weitere wichtige Aspekte sind z. B. Förderquote, Umsetzungszeitraum, Antragsverfahren etc.
  3. 3
    Um eine Ersteinschätzung zur Förderfähigkeit zu erhalten wird den Fördermittelgebern als Voranfrage eine Projektbeschreibung übermittelt. Sollte die Voranfrage positiv ausfallen kann die Projektbeschreibung als Grundlage zur Ausarbeitung einer detaillierten Projektskizze dienen, soweit gefordert.
  4. 4
    Die zusammengefassten Ergebnisse werden dem Kunden in der festgelegten Darstellung übermittelt und mit ihm besprochen bzw. bei ihm präsentiert.

Ausgewählte Projekte

Bei diesen Projekten haben wir neben der technischen Konzeption und Umsetzung auch Fördermittel für unsere Kunden akquiriert.

Biomasse-Heizwerk Engelsberg - Energieberatung Engelsberg

Biomasse-Heizwerk Engelsberg

In Engelsberg wurde ein Biomasse-Heizwerk mit einer Leistung von 1.700 kW sowie ein Fernwärmenetz mit einer Trassenlänge von rd. 7.400 m und 180 Wärmeübergabestationen errichtet. Danach erfolgten Betriebsoptimierungen des Biomasse-Heizwerkes und des Fernwärmenetzes im laufenden Betrieb.

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Biomasse-Heizwerk auf Schloss Lauterbach

Biomasse-HW Schloss Lauterbach

In Schloss Lauterbach, das sich seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Familie von Hundt befindet, wurde die in die Jahre gekommene Ölheizung durch eine Hackschnitzelheizung ersetzt. Auch ein benachbartes Wohnhaus wird darüber mit Wärme versorgt. Die eta Energieberatung wurde mit der Planung der Hackschnitzelheizung mit angeschlossenem Nahwärmenetz beauftragt.

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Biomasseheizwerk in Energiecontainer

Biomasseheizwerk in Energiecontainer

Die Optimierung der Wärmeversorgung des Kreisbauhofs Neuses, durch ein Biomasseheizwerk, führt zu einer erheblichen Einsparung der CO2-Emissionen. Dies wurde durch die Umstellung der Wärmeversorgung auf eine zentrale Biomasse-Nahwärmeversorgung (Landschaftspflegematerial als Brennstoff) in Kombination mit weiteren, gering investiven Maßnahmen erreicht.

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Danone Ochsenfurt - eta Energieberatung

Danone Ochsenfurt

Im Rahmen der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsstrategie strebt die Danone GmbH am Standort Ochsenfurt eine Erneuerung ihrer Energieerzeugung an. Ziel ist eine CO2-neutale Energieversorgung des Werks mit Warmwasser, Dampf und Strom.

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Erweiterung Fernwärmenetz Bad Windsheim - Energieberatung Bad Windsheim

Fernwärmenetz Bad Windsheim

In den bestehenden Wärmeverbund wurde die Abwärme einer ortsansässigen Gießerei eingebunden sowie das bestehende Fernwärmenetz zum Anschluss eines Schulzentrums erweitert. Im Zuge dessen wurden umfangreiche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen an der bestehenden Hydraulik und Regelungstechnik vorgenommen sowie ein Pufferspeicher errichtet.

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