Quartierskonzept der Stadt Moosburg

Quartierskonzept Moosburg - eta Energieberatung

Quartierskonzept der Stadt Moosburg

Nach dem Stadtratsbeschluss Anfang des Jahres 2019 erstellt die eta Energieberatung derzeit ein Quartierskonzept zur Steigerung der Sanierungsquote in Moosburg a.d. Isar. Das von der KfW geförderte Projekt hat eine Laufzeit von einem Jahr und soll den CO2-Ausstoß im Stadtgebiet durch den Anstoß einer gezielten Sanierungsoffensive senken.

Problemstellung

Am 13.12.2007 hat der Stadtrat einen ersten Beschluss zur Energiewende verabschiedet. Ziel ist es, bis 2035 in allen Sektoren komplett aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Am 02.02.2015 wurde dann das Klimaschutzkonzept mit 30 ausgewählten Maßnahmen zur Umsetzung innerhalb der nächsten drei Jahre beschlossen.Ein großer Schritt Richtung Energiewende ließe sich durch die konsequente energetische Sanierung des Gebäudebestands erzielen. Zur Vorbereitung einer gezielten Sanierungsoffensive hat der Stadtrat deshalb am 14.05.2018 die Erstellung eines Quartierskonzeptes beschlossen.

Ansatz

Im Hinblick auf eine erfolgreiche Erhöhung der Sanierungsquote ist ein durchdachtes integriertes energetisches Quartierskonzept erforderlich. Dieses Konzept soll so gestaltet sein, dass es die Ziele und die Umsetzungsstrategien für eine energieeffiziente Stadt benennt. Ein daraus abgeleitetes Handlungskonzept ist eine wichtige Grundlage für die Stärkung der Zukunftsfähigkeit der Stadt. Dies ist jedoch nur möglich, wenn das Konzept mit allen relevanten Akteuren abgestimmt wurde. Das heißt, Bürger, Wohnungswirtschaft, private Eigentümer, Mieter und Energieversorger müssen schon bei der Erarbeitung des Konzepts mit einbezogen werden. So sollen gemeinsam getragene Ansätze möglich gemacht werden und eine klimagerechte Stadtentwicklung erreicht werden.

Projektumsetzung

Quartierauswahl

Für die Konzepterstellung ausgewählt wurde der nördlich gelegene Stadtteil Neustadt. Zwei wichtige Auswahlkriterien für ein solches Gebiet sind die beiden Aspekte „gemischte Gebäudenutzung“ und „Gebäude mit höherem Alter“.

Aufgrund der Altersstruktur der Gebäude bot sich vor allem das Quartier Neustadt, vom Bauhof bis zum Schulzentrum Nord, an. Das Quartier besteht aus einer inhomogenen Bebauungsstruktur, vorrangig aus Ein- und Mehrfamilienhäusern. Die derzeitige Wärmebereitstellung des Gebietes erfolgt hauptsächlich über Erdgas, Heizöl und Nahwärme.

Aufbau des Quartierskonzepts

Orientiert an der Förderrichtlinie der KfW werden in dem Konzept folgende Inhalte untersucht und erarbeitet:

  • Ausgangsanalyse: Aufnahme und Darstellung der IST-Situation
  • Potenzialanalyse: Ermittlung möglicher Energiepotenziale wie z. B. Sanierungsmaßnahmen am Gebäude, Einsatz erneuerbarer Energien, Abwärmenutzung etc.
  • Maßnahmenkatalog: Darstellung möglicher Handlungsfelder inkl. Priorisierung, Umsetzungsintensität, Kosten etc.
  • Controllingkonzept: Schaffung eines Instruments für die künftige Datenaufnahme und Maßnahmenauswertung
  • Kommunikationsstrategie: Verstetigung und Umsetzung der Maßnahmen nach der Konzepterstellung
  • Bericht: Präsentation der Untersuchungen und Ergebnisse in textlicher Ausarbeitung

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Veranstaltungen

Begleitend zur theoretischen Ausarbeitung des Konzepts finden verschiedene Veranstaltungen zur Einbindung der Akteure in der Praxis statt:

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