Energieberatung Industrie - Energiekosten sparen - Qualität

Fernwärmenetze optimieren

Sie planen eine Nah-/Fernwärmeversorgung oder wollen Ihr bestehendes Wärmenetz optimieren bzw. ausbauen. Dann sollten Sie unsere Erfahrung bei der Konzeption und Planung von Wärmenetzen nutzen.

Ziele einer Betriebsoptimierung von Wärmenetzen sind beispielsweise die Reduzierung der Wärmeverluste und des Hilfsenergiebedarfs oder eine bessere Auslastung.

Fernwärmenetze optimieren - Energieberatung Industrie

Wärmenetze zur effizienteren Wärmeversorgung

Durch den Aufbau von Nah- oder Fernwärmenetzen wird eine Vielzahl von Wärmeverbrauchern zusammengefasst. Dies ermöglicht die Versorgung von verhältnismäßig kleinen Verbrauchern über zentrale, hocheffiziente Wärmeerzeugungsanlagen. Für die Wärmeerzeugung stehen Technologien zur Verfügung, die für den einzelnen „kleinen“ Verbraucher nicht oder nur bedingt einsetzbar wären. Dazu gehören zum Beispiel die Kraft-Wärme-Kopplung im mittleren und großen Leistungsbereich, die Nutzung industrieller Abwärme, die Tiefengeothermie und nicht zuletzt Biomasse-
befeuerte Heizwerke und Heizkraftwerke.

Warum ist eine fundierte Planung von Wärmenetzen so wichtig?

Die Gesamtkosten eines Fern- oder Nahwärmenetzes werden durch die Abschreibung der Investitionskosten dominiert. Umso wichtiger ist es deshalb, durch eine fundierte Planung den Aufbau des Netzes exakt an den vorliegenden und ggf. zukünftigen Wärmebedarf anzupassen.

KWK-Anlagen und Fernwärmenetze

Während der erzeugte Strom kostengünstig über das flächendeckend vorhandene öffentliche Stromnetz zum Verbraucher transportiert werden kann, muss für den Wärmetransport meist erst ein Rohrleitungsnetz aufgebaut werden. Da der Aufbau von Fernwärmenetzen kostenintensiv ist, sollten große Prozess- und Raumwärmeverbraucher in unmittelbarer Umgebung des Kraftwerks vorhanden oder zumindest Gewerbeflächen zur freien Verfügung sein.

Unsere Leistungen umfassen auch Planung und Realisierung der Erzeugungsanlagen für die Fernwärmebereitstellung, insbesondere Biomasse-Heizkraftwerke.

Primärenergiefaktoren

Ein niedriger Primärenergiefaktor (PEF) ist ein Vermarktungsargument für den Fernwärmenetzbetreiber, da er den Errichtern und Betreibern von Gebäuden die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben erleichtert. Die PEF für Fernwärmenetze müssen wegen der individuellen Zusammensetzung der Wärmeerzeugung individuell berechnet werden. Die Berechnung von PEF für Fernwärmenetze erfolgt nach dem Arbeitsblatt AGFW FW 309 Teil 1 „Energetische Bewertung von Fernwärme – Bestimmung der spezifischen Primärenergiefaktoren für Fernwärmeversorgungssysteme“ durch einen zugelassenen fp-Gutachter. ​

Quartierskonzepte

Ein großer Schritt Richtung Energiewende ließe sich durch die konsequente energetische Sanierung des Gebäudebestands erzielen. Im Hinblick auf eine erfolgreiche Erhöhung der Sanierungsquote ist ein durchdachtes integriertes energetisches Quartierskonzepte erforderlich.

Gerade dicht bebaute Wohngebiete können durch gemeinsame Wärmenetze effizienter versorgt werden, als wenn jedes Objekt eine eigene Heizungsanlage betreibt. Durch Fernwärmenetz lassen sich auch Stadtgebiete mit regenerativen Energien versorgen, die nicht über ausreichende Flächen verfügen.

Unser Leistungsspektrum im Bereich Nah- und Fernwärmenetze

  • Quartierkonzepte
  • Wärmekataster
  • Machbarkeitsstudien
  • Fördermittelberatung
  • Simulation des kumulierten Kunden-Wärmelastgangs
  • Auslegung und Dimensionierung des Netzes bis zur Ausführungsplanung
  • Bauoberleitung und Bauüberwachung bei der Realisierung
  • Beratung zur Preisgestaltung (Leistungspreis, Arbeitspreis, Preisgleitung etc.)
  • Beratung zu den Technischen Anschlussbedingungen (TAB)
  • Ermittlung des Primärenergiefaktors für Fernwärmenetze
  • Fernwärmekundenakquise
  • Heizkostenvergleich

​Planerische Fehlentscheidungen wirken sich über die gesamte Nutzungsdauer des Wärmenetzes von über 30 Jahren aus.

Matthias Schäfer
Experte für Wärmenetze

eta-Experte Herr Schäfer Matthias

Wärmenetze

Wärmenetze (Nah- und Fernwärmenetze) sind meist erdverlegte Rohrleitungen in denen Wärme mittels eines Wärmeträgermediums übertragen wird. Die Wärme wird vom Wärmeerzeuger (Wärmequelle) zum Wärmeverbraucher transportiert. Durch die Wärmeentnahme beim Verbraucher wird der Vorlauf abgekühlt. Das abgekühlte Wärmeträgermedium fließt dann über den Rücklauf wieder zurück zum Wärmeerzeuger, wo es erneut aufgewärmt wird.

Wärmenetze sind ein wichtiges Infrastrukturelement für eine zukünftige Wärmeversorgung und weisen ein beträchtliches Ausbaupotenzial auf. Durch Wärmenetze ist ein räumlicher und zeitlicher Ausgleich von Wärmequellen und Wärmebedarf möglich.

Wärmenetze 4.0

Die vierte Generation von Wärmenetzen, sogenannte Wärmenetze 4.0, soll alle Möglichkeiten von Wärmenetzen ausschöpfen. Wärmenetze 4.0 sind innovative, verlust- und temperaturoptimierte Wärmeinfrastrukturen. Die Wärmebereitstellung erfolgt kostengünstig unter Einbezug des Klimaschutzes, überwiegend auf Basis von regenerativen Energien und durch die Nutzung von Abwärme. Durch die Optimierung des Temperaturniveaus (20 bis max. 95 °C) lassen sich zusätzliche Wärmequellen erschließen und die Energie-und Kosteneffizienz steigen.

Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (Wärmenetzsysteme 4.0)

Durch die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (Wärmenetzsysteme 4.0) wird seit dem 1. Juli 2017 erstmals das Gesamtsystem gefördert. Die zu fördernden Wärmenetze zeichnen sich durch hohe Anteile regenerativer Energien, die effiziente Abwärmenutzung und ein deutlich niedrigeres Temperaturniveau aus.

Machbarkeitsstudien werden mit bis zu 60 % der förderfähigen Kosten (Fördermodul I) gefördert. Die Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0 wird mit bis zu 50 % der Vorhabenkosten (Fördermodul II) gefördert. Die maximale Förderung beträgt für Machbarkeitsstudien bis zu 600.000 Euro und für die Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0 bis zu 15 Mio. Euro.

Zudem gibt es weitere Fördermittel für Kundeninformation im Gebiet des geplanten Wärmenetzsystems 4.0 und für projektbezogene wissenschaftliche Kooperationen mit Hochschulen etc.

Wie können wir Ihnen helfen?

Bei einem Termin vor Ort können Sie mit unseren Experten Ihr Projekt besprechen. 

Die nächsten Schritte fallen unterschiedlich aus, je nachdem, ob es sich dabei um Neukonzeption, Erweiterung, Umbau oder Optimierung eines bestehenden Wärmenetzes handelt. Auf jeden Fall erhalten Sie von uns eine erste Einschätzung und einen Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise.

Wir sagen Ihnen auch, welche Förderprogramme für Sie in Frage kommen. Es ist wichtig diese Fördermittel vor Beginn des Vorhabens zu beantragen. Eine verspätete Antragstellung führt meist dazu, dass die Fördermittel nicht genehmigt werden.

Sprechen Sie rechtzeitig mit uns!

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​Ausgewählte Projekte

Bei diesen Projekten wurden von unseren Experten Nah-/Fernwärmenetze geplant und optimiert.

Biomasse-Heizwerk Engelsberg - Energieberatung Engelsberg

Biomasse-Heizwerk Engelsberg

In Engelsberg wurde ein Biomasse-Heizwerk mit einer Leistung von 1.700 kW sowie ein Fernwärmenetz mit einer Trassenlänge von rd. 7.400 m und 180 Wärmeübergabestationen errichtet. Danach erfolgten Betriebsoptimierungen des Biomasse-Heizwerkes und des Fernwärmenetzes im laufenden Betrieb.

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Biomasse-Heizwerk auf Schloss Lauterbach

Biomasse-HW Schloss Lauterbach

In Schloss Lauterbach, das sich seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Familie von Hundt befindet, wurde die in die Jahre gekommene Ölheizung durch eine Hackschnitzelheizung ersetzt. Auch ein benachbartes Wohnhaus wird darüber mit Wärme versorgt. Die eta Energieberatung wurde mit der Planung der Hackschnitzelheizung mit angeschlossenem Nahwärmenetz beauftragt.

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Biomasse-Heizkraftwerk Wunsiedel Energieberatung Wunsiedel - Nutzung von Biomasse - Biomasseanlagen otimieren

Biomasse-ORC-Heizkraftwerk Wunsiedel

Die eta Energieberatung, Pfaffenhofen erhielt von der WUN Bioenergie GmbH den Auftrag zur Konzeption und Planung eines Biomasse-ORC-Heizkraftwerks und einer Holzpelletieranlage. Nach nur 9-monatiger Bauzeit ist das Heizkraftwerk in Betrieb gegangen.

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Biomasseheizwerk in Energiecontainer

Biomasseheizwerk in Energiecontainer

Die Optimierung der Wärmeversorgung des Kreisbauhofs Neuses, durch ein Biomasseheizwerk, führt zu einer erheblichen Einsparung der CO2-Emissionen. Dies wurde durch die Umstellung der Wärmeversorgung auf eine zentrale Biomasse-Nahwärmeversorgung (Landschaftspflegematerial als Brennstoff) in Kombination mit weiteren, gering investiven Maßnahmen erreicht.

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Energienutzungsplan Hohenwart - eta Energieberatung

Energienutzungsplan Hohenwart

Durch die Erstellung eines Energienutzungsplans wurde systematisch ein Gesamtkonzept für die energetische Entwicklung der Gemeinde geschaffen. Die Möglichkeiten der Energieeinsparung, der Effizienzsteigerung und der Umstellung auf regenerative Energieträger können durch dieses systematische Vorgehen aufeinander abgestimmt werden.

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Energienutzungsplan Jetzendorf - Energieberatung Kommunen

Energienutzungsplan Jetzendorf

Im Rahmen eines Energienutzungsplans wurden Energiebedarf und Energiebereitstellung der Gemeinde analysiert. Es wurden zudem verschiedene Möglichkeiten der Energieeinsparung, der Effizienzsteigerung und der Umstellung auf regenerative Energieträger aufgezeigt und analysiert.

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Gerne sind wir auch
          persönlich für Sie da!